Die Ultner Heilbäder - ein jahrhundertelange Tradition

 

Mitterbad um 1968

Mitterbad um 1968 - Foto: R. Drescher-Meran in Oberthaler S. 150

 

Bereits zu Sissis Zeiten erlangten die Ultner Badlen (9) angesichts der besonderen Heilkraft zu ihrer Bekanntheit. Das heilsame Wasser der zwischen St. Pankraz und St. Walburg liegenden Bäder Mitterbad, Bad Lad, Lotterbad und Überwasser wurde zu Trinkkuren und für Bäder sehr erfolgreich eingesetzt. Es linderte Nervenerkrankungen, Frauenleiden, Verletzungen, Verdauungsstörungen, Hautkrankheiten und Blutarmut.

Neben Kaiserin Sissi liebten auch Otto von Bismarck, der Maler Franz Defregger und die Schriftsteller-Brüder Thomas und Heinrich Mann lange Aufenthalte in den ruhigen, erholsamen Ultner Badlen. Das eisen- und leicht mineralhaltige Wasser der Quellen wird noch heute von der Bevölkerung sehr gerne als Heilmittel oder zur Trinkkur verwendet.

Mehr Informationen zu den Ultner Bädern finden Sie beim Wasseramt der Autonomen Provinz Bozen.

http://www.provinz.bz.it/wasser-energie/wasser/ueberwasser.asp

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